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Mistel nicht nur als Weihnachtsbrauch

Als Dekoration in der Weihnachtszeit sind Mistelzweige weit verbreitet. Im Laufe der Zeit wurde die Mistel zu unterschiedlichen Zwecken aufgehängt und blickt damit auf eine sehr lange Geschichte zurück, die bis in die Zeit der Kelten und Römer reicht, aber auch Wurzeln in der nordischen Mythologie hat. In alten Zeiten wurden Misteln beispielsweise aufgehängt, um böse Geister zu vertreiben. Es findet sich auch die Überlieferung, dass im Laufe von Auseinandersetzungen ein Waffenstillstand geschlossen wurde, wenn sich Gegner unter einer Mistel begegnet sind.

Heutzutage kennt man vor allem den Brauch, dass zwei Menschen, die sich in der Weihnachtszeit unter dem Mistelzweig treffen, sich küssen. Im Volksglauben wird eine Frau, die unter dem Mistelzweig nicht geküsst wird, auch das ganze Jahr alleine bleiben, wie es hier um Männer steht, ist nicht bekannt.

Neben solchen Bräuchen sind Misteln jedoch auch einfach eine sehr praktische Dekoration und bringen im Winter ein wenig Grün ins Haus oder an die Haustür. Man kann Misteln aufhängen, ohne Wasser in Vasen stellen oder auch in Weihnachtsgestecke einflechten. Sie brauchen kaum Pflege und halten sich über längere Zeit, draußen jedoch besser als drinnen. Zwar wachsen Misteln oft in großen Mengen an Bäumen, einfach abschneiden darf man sie jedoch nicht, da sie unter Naturschutz stehen.

Mit der Mistel in der Wohnung ist jedoch auch Vorsicht geboten: Zwar besitzen die Pflanzen heilende Wirkung bei diversen Beschwerden, grundsätzlich sind sie jedoch giftig. Gerade mit Kindern oder Haustieren sollte man daher aufpassen und die Misteln am besten außer Reichweite aufstellen oder aufhängen.

 

Als Heilpflanze hat die Mistel wiederum eine ebenso lange Tradition wie die sonstigen Bräuche, die sich darum ranken. Bereits bei den Kelten soll die Pflanze ihren Weg in Tränke gefunden haben, in der Heilkunde werden Misteln bis heute eingesetzt und sogar ergänzend zur Behandlung von Krebs verwendet, um die Lebensqualität der Patienten zu steigern.

Als wirkungsvoll gilt die Mistel vor allem bei Bluthochdruck. Sie soll jedoch auch bei typisch weiblichen Beschwerden wie starken Monatsblutungen, Regelbeschwerden oder Schmerzen in der Gebärmutter helfen. Auch wenn der Stoffwechsel leidet, sollen Misteln Abhilfe schaffen, so beispielsweise bei Verstopfung, Verdauungsproblemen oder allgemein Schwierigkeiten mit dem Stoffwechsel. Auch gegen Arteriosklerose, Herzschwäche und rheumatische Beschwerden soll die Mistel hilfreich sein.

 

Die möglichen Einsatzgebiete von Mistel-Präparaten sind also breit gefächert. Dass die Mistel bei so vielen Krankheiten und Beschwerden wirken soll, schlägt sich auch darin nieder, dass man ihr in früheren Zeiten sogar eine magische Wirkung zugeschrieben hat oder Misteln als Allheilmittel verwendet hat.

Je nachdem, gegen welche Beschwerden die Mistel helfen soll, wird sie in anderer Form verwendet. So kann man zum Beispiel Misteltee trinken, ihn aber auch äußerlich in Form von Umschlägen anwenden. Als ergänzende Methode bei der Krebsbehandlung werden die Wirkstoffe in Form von Injektionen verabreicht.

 

Misteln blicken also sowohl als Heilpflanze als auch als Teil von Bräuchen und als Symbol für Glück oder auch Versöhnung auf eine sehr lange Tradition zurück. Kennen wir Misteln heutzutage hauptsächlich als Teil der Weihnachtsbräuche, so kann die Pflanze doch deutlich mehr.

 

Viele Produkte mit den Inhaltsstoffen der Mistel erhält man ohne Rezept. Umgekehrt bedeutet das jedoch auch, dass man diese selbst zahlen muss. Wie bei allen medizinischen Präparaten, auch wenn sie in den Bereich der pflanzlichen Mittel fallen, können Nebenwirkungen auftreten. In jedem Fall ist es also wichtig, die angegebene Dosierung zu beachten und bei Nebenwirkungen oder neuen Beschwerden, die nach der Anwendung auftreten, den Arzt aufzusuchen und das Produkt nicht weiter zu verwenden, bis abgeklärt ist, ob es verträglich ist oder nicht.

Obwohl man viele Mistel-Präparate verschreibungsfrei erhält, ist es sinnvoll, die Anwendung mit dem Arzt abzusprechen. Bei starken Beschwerden und ernsthaften Erkrankungen sollte man grundsätzlich den Arzt aufsuchen, damit eine richtige Diagnose gestellt und eine entsprechende Behandlung in die Wege geleitet werden kann. Einige der Beschwerden, gegen die Misteln eingesetzt werden, sind nicht zu unterschätzende Erkrankungen, die in jedem Fall eine medizinische Behandlung erfordern.
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